Graupensuppe – da kommen Erinnerungen an die Oma und selbstgekochte Mahlzeiten mit Karotten, Petersilie, Kartoffeln und Brühe hoch. Warm, sättigend und einfach gemacht: genau das Richtige für kalte Tage. Wir haben alles Wissenswerte rund um die selten gewordene Graupensuppe zusammengetragen – und dazu Omas Rezept, das du in 40 Minuten auf dem Tisch hast.
Keine Zeit zum Kochen? Unsere Bio-Kraftsuppen & Kraftbrühen nach TCM-Tradition sind in wenigen Minuten warm – und die perfekte Basis für deine Graupensuppe.
Fakten zu Graupen
- Graupen sind ballaststoffreich und machen lange satt.
- Sie sind fettarm und trotzdem eine vollwertige Mahlzeit.
- Mit Graupen kochst du preiswert und nährstoffreich: Gerste liefert Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium sowie B-Vitamine.
- Sie sind vielseitig – in Suppen, Eintöpfen, als Risotto oder als Beilage.
- Gut zu wissen: Graupen werden aus Gerste gemacht und enthalten Gluten.
Was sind Graupen?
Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner und galten früher als „Arme-Leute-Essen“. Die Gerste gehört zu den Süßgräsern, stammt ursprünglich aus dem Vorderen Orient und zählt neben dem Einkorn zu den ältesten kultivierten Getreidesorten. Viele alte Rezepte funktionieren auch heute noch: Zusammen mit Kartoffeln, Möhren und einem feinen Stück Fleisch wird daraus eine herzhafte Mahlzeit – wie unsere Omas Rindfleischsuppe.
Graupen gibt es in runder oder länglicher Form, sie sehen ähnlich aus wie Reiskörner. In Deutschland wurden sie im 17. Jahrhundert populär: Sie waren preiswert und standen deshalb in vielen Familien regelmäßig auf dem Tisch. Graupen eignen sich als Einlage in Suppen und Eintöpfen, aber auch als vegetarisches Hauptgericht wie unser Graupenrisotto, als Beilage oder sogar als Dessert. Übrigens kann man mit Graupen auch backen.
So zauberst du aus einer einfachen Gemüsesuppe schnell eine besondere Graupensuppe. Noch leckerer schmeckt sie, wenn du sie mit einer ika ika Bio-Kraftbrühe aufgießt. Dann hast du nicht nur eine warme Suppe, sondern ein richtiges Kraftpaket, das wirklich schnell gekocht ist.
Wie werden Graupen hergestellt?
Graupen werden in sogenannten Graupenmühlen hergestellt: Die Gerstenkörner werden von der äußeren Hülse getrennt, entspelzt, geschält und anschließend poliert. Traditionell erfolgt das Schälen mit einem Schälstein. Dabei geht leider ein Teil der Nährstoffe verloren, denn viele davon stecken in den Randschichten des Korns.
Wie gesund sind Graupen?
In Graupen stecken viele Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, der Fettanteil ist gering. Hildegard von Bingen kannte zwar noch keine Graupen, schätzte aber die Gerste: Sie bereitete ein Gerstenwasser (Gerstensud) zu, das nährend und kraftgebend sein sollte.
Gerste ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium und passt wunderbar in eine abwechslungsreiche Ernährung. Durch ihren hohen Ballaststoffgehalt machen Graupen lange satt.
Gerste enthält außerdem Beta-Glucane. Beta-Glucane aus Gerste tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Beta-Glucan aus Gerste ein. Wichtig sind immer eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Wichtig: Graupen werden aus Gerste hergestellt und enthalten Gluten. Für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit sind sie deshalb nicht geeignet.
Achte beim Einkauf auf regionale Produkte, am besten in Bio-Qualität. Wir freuen uns auf deinen Kommentar mit deinen Erfahrungen!
Nährwerte (je 100 g Graupen)
- 338 kcal / 1415 kJ
- 71,5 g Kohlenhydrate
- 11,5 g Eiweiß
- 1,4 g Fett
- 12,3 g Wasser
Mineralstoffe (je 100 g)
- 250 mg Kalium
- 65 mg Magnesium
- 18 mg Calcium
- 5 mg Natrium
- 2,8 mg Eisen
Vitamine (je 100 g)
- Vitamine B1, B2 und B6
Sorten im Überblick
Graupen gibt es in unterschiedlichen Sorten und Größen – von extra-grob über mittel bis extra-fein. Achte beim Kauf darauf, dass die Korngröße zu deinem Rezept passt.
Graupen (Gerstengraupen): Hier wurde nur die äußere Schicht entfernt. Sie enthalten mehr vom ganzen Korn und brauchen etwas länger, bis sie gar sind.
Perlgraupen: Zusätzlich zur Schale wurde ein Teil des Mehlkörpers abgeschliffen, deshalb sind sie rund und glänzend wie kleine Perlen. Sie sind schneller gar, enthalten aber auch weniger Nährstoffe. Für Graupensuppe sind mittelgroße Perlgraupen ideal.
Rollgerste und Kochgerste: andere Namen für Graupen.
Gräupchen: besonders feine Graupen, perfekt für Suppen und Eintöpfe.
Gerstenflocken: werden ähnlich wie Perlgraupen hergestellt und anschließend flach gewalzt. Weil sie so dünn sind, sind sie sehr schnell gar.
Geröstete Gerste: kennst du vielleicht als Grundlage für Malzkaffee.
Welche Gewürze passen in eine Graupensuppe?
Es gibt unzählige Suppen, Eintöpfe und Rezepte mit Graupen – und entsprechend viele passende Gewürze. Sehr gut passen frische Kräuter wie Petersilie, Liebstöckel oder Schnittlauch.
Zu Gerichten mit Fleisch, die lange vor sich hin köcheln, kannst du Majoran, Muskat oder auch Kurkuma hinzufügen.
Viele Gewürze sind universell einsetzbar, etwa Wacholder oder Ingwer – beide stecken übrigens auch in unseren Kraftsuppen & Kraftbrühen. Abgerundet werden fast alle Rezepte mit Gemüse wie Möhren, am besten regional und in Bio-Qualität.
Rezept für Omas Graupensuppe
Vorbereitung: 10 Minuten · Kochzeit: 30 Minuten · Menge: 4 Portionen (ca. 2 Liter)
Zutaten für 4 Portionen
- 200 g Perlgraupen (mittelgroß)
- 400–500 g gemischtes Gemüse, z. B. Möhren, Sellerie, Lauch, Kartoffeln, Kürbis oder Zucchini – oder was gerade im Kühlschrank ist
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 EL Butter oder Öl, z. B. Sonnenblumenöl
- 1 Glas ika ika Bio-Kraftbrühe Huhn (390 ml) – oder Rind
- ca. 1,2 l Wasser
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
- ½ EL Liebstöckel
- 1 EL frisch gehackte Petersilie
- optional: ein Stück Rindfleisch oder Hähnchen
Zubereitung
- Die Graupen in einem Sieb kurz unter kaltem Wasser abspülen. Zwiebel und Gemüse klein schneiden.
- Butter oder Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel glasig dünsten, dann Gemüse und Graupen dazugeben und 2–3 Minuten leicht anrösten.
- Die ika ika Kraftbrühe und das Wasser angießen und aufkochen. Am liebsten nehme ich dafür unsere Hühner-Kraftbrühe – sie gibt der Suppe einen besonders vollen Geschmack.
- Bei kleiner Hitze etwa 25–30 Minuten köcheln lassen, bis die Graupen weich sind. Ab und zu umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser nachgießen.
- Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Liebstöckel abschmecken und mit frischer Petersilie bestreuen.
Tipp: Dazu passen ein paar Scheiben geröstetes Sauerteigbrot mit Butter. Und dann: Guten Appetit!
Varianten:
- Vegetarisch oder vegan: Nimm statt der Hühner-Kraftbrühe unsere vegane Bio-Kraftbrühe Vitalpilz und Öl statt Butter.
- Mit Rindfleisch: Mit unserer Bio-Kraftbrühe Rind und einem Stück Suppenfleisch wird daraus ein kräftiger Eintopf. Mehr dazu in Omas Rindfleischsuppe.
- Mit Huhn: Einfach etwas gegartes Hähnchenfleisch in den letzten 5 Minuten mitziehen lassen.
Aufbewahren: Im Kühlschrank hält sich die Graupensuppe 2–3 Tage. Die Graupen quellen nach – gib beim Aufwärmen einfach etwas Wasser oder Brühe dazu. Du kannst die Suppe auch portionsweise einfrieren.
Die Basis für deine Graupensuppe: Unsere Bio-Kraftsuppen & Kraftbrühen werden bis zu 24 Stunden gekocht – ohne Zusatzstoffe und ohne Zuckerzusatz. Und an Tagen ohne Zeit zum Kochen sind sie pur in wenigen Minuten warm.
Häufige Fragen zu Graupen und Graupensuppe
Sind Graupen glutenfrei?
Nein. Graupen werden aus Gerste hergestellt und enthalten Gluten. Für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit sind sie nicht geeignet.
Wie viel Graupen pro Person?
Für eine Graupensuppe rechnest du etwa 50 g Graupen pro Person. Als Beilage oder Hauptgericht, etwa als Graupenrisotto, sind es rund 75–80 g.
Wie viel Graupen für eine Graupensuppe?
Für etwa 2 Liter Suppe (4 Portionen) reichen 200 g Graupen. Mehr solltest du nicht nehmen: Graupen quellen stark auf und die Suppe wird sonst schnell zum dicken Eintopf.
Wie lange müssen Graupen kochen?
Perlgraupen brauchen etwa 25–30 Minuten, grobe Graupen 40–60 Minuten. Am besten probierst du zwischendurch: Sie sollen weich sein, aber noch etwas Biss haben.
Muss man Graupen waschen oder einweichen?
Waschen ja: Spül die Graupen vor dem Kochen kurz in einem Sieb ab, dann wird die Suppe nicht trüb. Einweichen ist bei Perlgraupen nicht nötig, bei groben Graupen verkürzt es die Kochzeit.
Welche Graupen nimmt man für Graupensuppe?
Am besten mittelgroße Perlgraupen. Sie werden schnell weich und geben der Suppe eine schöne, leicht sämige Konsistenz.
Machen Graupen Blähungen?
Graupen sind ballaststoffreich. Wer sonst wenig Ballaststoffe isst, kann anfangs ein Völlegefühl bemerken. Tipp: mit kleineren Portionen starten, die Graupen gut weich kochen und ausreichend trinken.
Sind Graupen für Diabetiker geeignet?
Graupen enthalten viele Kohlenhydrate, aber auch reichlich Ballaststoffe. Ob und in welcher Menge sie gut in deinen Speiseplan passen, besprichst du am besten mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Ernährungsberatung.
Kann man mit Graupen abnehmen?
Graupen sind fettarm und ballaststoffreich und machen lange satt. Ob du abnimmst, hängt aber immer von deiner gesamten Ernährung und Bewegung ab – Graupen können ein Baustein davon sein.
Wie viele Kalorien hat eine Graupensuppe?
Eine Portion unserer Graupensuppe hat je nach Fett und Fleisch ungefähr 250–300 kcal. 100 g ungekochte Graupen liefern rund 338 kcal.
Kann man Graupensuppe einfrieren?
Ja. Lass die Suppe abkühlen und friere sie portionsweise ein. Beim Auftauen und Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe dazugeben, weil die Graupen nachquellen.
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